Wir freuen uns, als Ergebnis vielfacher Nachfrage in diesem Jahr einige Wild-Kitchen-Kurse für den Dutch Oven anbieten zu können.
Die bestätigten Termine sammeln wir in diesem Beitrag uns aktualisieren in in regelmäßigen Abständen.


Dutch Oven Kurs – Wilde Küche am Lagerfeuer

Kursflyer mit ausführlichen Informationen als PDF zum Download:

22. Juli 2017, Forstamt Erfurt-Willrode
9. September 2017, Grillmarkt Radebeul
23. Sept. 2017, Forstamt Erfurt-Willrode
28. Oktober 2017, Gerzen in NB


 

Kursinhalte:

  1. Fachgerechtes Zerlegen von Wild – Zerlegekurs und Warenkunde am Beispiel eines ganzes Rehs. Vom Aus-der-Decke-Schlagen bis zu fertig zerlegten und parierten Stücken.
  2. Verschiedene Gartechniken im Dutch Oven – z.B. Braten, Schmoren, Kochen, Niedrigtemperaturgaren am Beispiel verschiedener Wildgerichte und Beilagen sowie Brot und süßes Dessert aus dem DOpf.
  3. Warenkunde und Informationen zum Handling der Guss­töpfe, Einbrennen, Pflege, Lagerung und Zubehör.

Dutch Oven  für Anfänger und Fortgeschrittene

Der Dutch Oven (auch Camp Oven, Chuck wagon oven) ist ein gusseiserner Feuertopf, der seit dem 18. Jhd. mit europäischen Siedlern in die USA und nach Australien kam und dort die traditionelle Art der Küche für die Planwagen der Siedler und Viehtreiber darstellte.  Der Name leitet sich von der Herstellungsweise für das Gusseisen ab, bei der die Holländer den Engländern bereits im 17. Jahrhundert weit voraus waren. Die Gusseisentöpfe waren bei den Kolonisten und Siedlern wegen ihrer Vielseitigkeit und Haltbarkeit sehr beliebt.

Solch ein Dutch Oven ersetzt beinahe eine komplette Küche: Man kann in ihm Kochen, Schmoren, Braten, Frittieren und auch Backen. Die Dutch Oven waren so wertvoll, dass sie oftmals sogar per Testament nach dem Tod weitergegeben wurden.

In den letzten Jahren erfreut sich das Kochen im Feuertopf am Lagerfeuer und in der Outdoor-Küche wieder wachsender Beliebtheit. Alte Rezepte werden wiederentdeckt und neue ausprobiert. Auch auf der heimischen Terrasse ist der Dutch Oven – kurz „DO“ oder „DOpf“ genannt – schon längst neben dem Grill und Smoker angekommen.

Vom Jäger oder aus dem Wildfleischhandel kann man ganze Stücke beziehen. Es schadet nicht, seinem Essen einmal „in die Augen zu sehen“. Wichtig ist in unseren Augen, sich zu vergegenwärtigen, was man da isst. Welches Fleisch sitzt wo? Was eignet sich für welche Garmethode? Wir zeigen Ihnen in unserem Kurs am Beispiel eines ganzen Rehs alles – von der Zerlegung bis zu spannenden Rezepten für die Dutch Oven Küche.

Welcome back to the roots.